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Grundschulkinder und ihre Eltern erkunden das HGE

Die stark besuchte Aula mit Eltern, Kindern und Lehrern

Die Entscheidung für eine weiterführende Schule markiert für Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie ihre Familien einen bedeutenden Schritt. Um bei dieser Wahl Orientierung zu bieten, luden die Hellbergschule, die Selma-Rosenfeld-Realschule und das Hartmanni-Gymnasium am 28. Februar zum traditionellen Campustag auf den Eppinger Schulhügel ein.

Den Auftakt bildete eine gemeinsame Veranstaltung in der Aula des Hartmanni-Gymnasiums, die auf großes Interesse stieß. Die stellvertretende Schulleiterin Simone Körner hieß die zahlreichen Gäste willkommen. Für einen lebendigen Einstieg sorgten musikalische und tänzerische Beiträge: Die Instrumentalklasse 5a unter der Leitung von Timo Ducati, der Klassenchor der 7a mit ihrem Musiklehrer Bernd Söhner sowie die Tanz-AG, angeleitet von Mareike Naumann-Hutzler, präsentierten Ausschnitte aus ihrer Arbeit und gaben damit einen Eindruck vom breiten kulturellen Angebot der Schule.

Im Anschluss erkundeten die Kinder in Kleingruppen das Schulgebäude. Begleitet von engagierten Mitgliedern der SMV lernten sie unterschiedliche Fächer auf praktische Weise kennen. Im Computerraum konnten sie digitale Anwendungen ausprobieren, in den Naturwissenschaften führten sie kleine Experimente durch und in Latein sowie Französisch sammelten sie erste sprachliche Erfahrungen. In Musik erlangten sie Einblicke in die praktische Arbeit dieses Faches. Währenddessen erhielten die Eltern vertiefende Informationen zu den Fremdsprachenangeboten und weiteren schulischen Schwerpunkten. An verschiedenen Stellen im Schulhaus bot sich zudem die Möglichkeit, mit Lehrkräften ins Gespräch zu kommen, etwa zu Themen wie Austauschprogrammen, Ganztagsangeboten oder Projekten im Bereich Nachhaltigkeit.

Mit vielen neuen Eindrücken endete ein abwechslungsreicher Vormittag, der die Entscheidungsfindung erleichtern soll. Das Hartmanni-Gymnasium blickt nun erwartungsvoll auf das kommende Schuljahr und hofft, zahlreiche der Besucherinnen und Besucher bald als neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler willkommen zu heißen.

Text: Gitta Geising & Laureen van Gee

Spannender Theaterabend am HGE

Zwei Schauspielerinnen auf der Bühne.

Die English Drama Group des Hartmanni-Gymnasiums unter der Leitung von Elena Nowitzki und Nella Ruder brachten am 26. Februar 2026 mit dem englischsprachigen Kriminalstück „Who Didn’t Do It?“ einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Theaterabend auf die Bühne. Mit viel Engagement und spürbarer Spielfreude entführte das Ensemble, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des HGEs und der SRR, ihr Publikum in eine Kunstgalerie, in der plötzlich nichts mehr so läuft wie geplant.

Einen roten Faden durch die Vorstellung bildeten die zwei überforderten Security Guards, gespielt von Aylin Bilgör und Lemia Socaci. Sie stehen vor der Aufgabe, herauszufinden, wer die wertvolle Skulptur „Cardboard Boxes“ des Künstlers Godfrey Nameless (Ilirian Nimonaj) zerstört hat. Schnell wird allerdings klar: An diesem Tag sorgte so ziemlich jede Person in der Galerie für Chaos. Ihre Finger im Spiel hatten unter anderem eine Räubergruppe (Vivi Erdmann, Erika Schäfer und Selina Zucker), ein Hausmeister (Ilirian) und eine Kuratorin (Nastja Schnigula), ebenso wie eine Anti-Anti-Kunst-Künstlerin (Jana Reiswich) und zwei Staffmembers (Anastasia Rosettia Pierce und Valentina Ambiel). Auch ein Podcastduo (Nastja und Anastasia) sowie ein ungleiches Liebespaar (Ilirian und Selina) wirkten kräftig an der Zerstörung der Kunst-Installation mit, ehe eine aufstrebende Künstlerin (Vivi), eine Kunstsammlerin (Anastasia) und eine Paketbotin (Selina) ihren Teil beitrugen.

Zwischen Ausreden, Missverständnissen und immer neuen Verdächtigen, entwickelt sich ein turbulentes Verwirrspiel, bei dem weniger die Frage Who did it? als vielmehr Who didn’t do it? im Raum stand.

Dabei beeindruckte die English Drama Group über den gesamten Abend hinweg mit ihrer sprachlichen Leistung: Klare Aussprache, lebendige Betonung und ein selbstbewusstes Auftreten begeisterten das Publikum und zeigten, dass sich die intensive Probenarbeit mehr als gelohnt hatte.

Ein besonderer Dank richtet sich außerdem an die Technik AG unter Leitung von Daniel Rehmel, die das Stück mit Licht und Ton tatkräftig unterstützte.

Text: Tamara Schmitt und Jule Doll

Vorbereitung auf die Landtagswahl 2026 - Wahlkompass geht als Campus-Projekt in die Neuauflage

Informationen zur Wahl im Plenum Diskussion in Kleingruppen über die Forderungen der Kandidierenden Alle Wahlkreiskandidaten beantworten Fragen in Form eines Videos

Winfried Kretschmann tritt als Ministerpräsident ab und die scheidende grün-schwarze Landesregierung hinterlässt ein echtes Geschenk für die politische Partizipation Jugendlicher. Das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren bei der Landtagswahl 2026!

Für den damit verbundenen schulischen Auftrag hat das Hartmanni-Gymnasium ein Konzept parat: den „HGE-Wahlkompass“. Erstmals anlässlich der Bundestagswahl 2025 durchgeführt fußt der Kompass für Jungwähler auf zwei Säulen: dem Schülerheft mit Informationen über die wichtigsten Einflussgrößen auf die Wahlentscheidung und einem Aktionstag, an dem Gelegenheit für einen intensiven und interaktiven Austausch über relevante Fragen der aktuellen Wahl besteht.

Bei der aktuellen Auflage des Wahlkompasses wurden die Wahlkreiskandidierenden der sechs Parteien mit Chance auf den Einzug in den neuen Landtag einbezogen. Jeder Kandidat konnte eine Frage zur Diskussion stellen. Über diese Frage und die Antworten aller Bewerber aus dem Wahlkreis wurde in Kleingruppen diskutiert. So konnten die Jungwähler sich an konkreten Beispielen mit Bezug zur Landespolitik ein Bild über die Vorstellungen und Werte der Parteien machen. Und natürlich war es erlaubt, mit Argumenten die Mitschüler von der eigenen Vorstellung zu überzeugen. Darüber hinaus waren die Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis 19 (Eppingen) mit einem Steckbrief und durch ein Video präsent, in dem alle Kandidaten jeweils fünf Fragen zu den Landtagswahlen beantworteten.

Die beiden Aktionstage gingen am Hartmanni-Gymnasium in der Woche vor den Faschingsferien über die Bühne. Die Klassenstufen 10 und 11 hatten jeweils vier Schulstunden Zeit, um sich mit der eigenen Wahlentscheidung zu befassen. Flankiert wurden die einzelnen Diskussionsrunden hierbei von einer gemeinsamen Einführungs- und Abschlussveranstaltung, die von Hannah Langner (J1) und Holger Freudenberger moderiert wurde. Neben wichtigen Informationen rund um die bevorstehende Landtagswahl konnten sich die Schülerinnen und Schüler hier anhand von Umfragen, deren Ergebnisse live eingebunden wurden, interaktiv beteiligen und so ihre Erwartungen, Einschätzungen und Rückmeldungen in Echtzeit einbringen.

Und dieses Jahr wird der Wahlkompass zudem nun zu einem echten Campusprojekt, da der Aktionstag auch noch in den 10. Klassen der beiden Nachbarschulen durchgeführt wird.

Festzuhalten bleibt, dass unsere Schülerinnen und Schüler ein hohes Interesse für die Wahlen am 08.03.2026 mitbringen. Einige wissen genau, welche Wahlentscheidung sie treffen werden, andere kennen ihre politische Richtung, müssen aber noch aus wenigen Alternativen wählen. Der Wahlkompass sollte genau hier ein Angebot schaffen: eine inhaltliche, reflektierte und schülerorientierte Auseinandersetzung mit der eigenen Wahlentscheidung. In politisch unruhigen Zeiten, in denen „der Jugend“ des Öfteren vorgeworfen wird, sie lasse sich politisch vor allem durch kurze Clips auf TikTok und Co. beeinflussen, haben wir am Hartmanni-Gymnasium zwei Jahrgänge erlebt, die größtenteils informiert und tiefgründig um die eigene Wahlentscheidung bemüht ist. Wenn die „demokratische Mitte“ ernsthafte Lösungen für die junge Generation anbietet, kann sie auch Erstwähler überzeugen. Das hat der Wahlkompass ´26 gezeigt.

Ein Dank gilt der Schulleitung, der Film- und der Technik-AG und den beteiligten Lehrkräften für die Unterstützung bei der Durchführung der beiden Aktionstage.

Text: Julia Reiner/ Holger Freudenberger
Bilder: Pedrero Carvajal

Erste Hauptversammlung der Schülerfirma

Druckvorführung der Schülerfirma

Am 9. Januar 2026 fand die erste Hauptversammlung der Schülerfirma „Stoff-wechsel" statt. Diese Veranstaltung stellte einen wichtigen Meilenstein in der Gründung und Entwicklung der Schülerfirma dar. Ziel der Hauptversammlung war es, die Schülerfirma offiziell vorzustellen, Transparenz über ihre Struktur zu schaffen und die nächsten Schritte für das laufende Schuljahr zu präsentieren.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Schülerfirma „Stoffwechsel" allgemein vorgestellt. Dabei wurde erklärt, wie die Geschäftsidee entstanden ist und welches Konzept hinter der Produktion und dem Verkauf von individuell bedruckter Textilware steht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Zielen der Schülerfirma, zu denen unter anderem das Sammeln praktischer wirtschaftlicher Erfahrungen, das Arbeiten im Team, der verantwortungsvolle Umgang mit finanziellen Mitteln sowie das Kennenlernen realer Unternehmensstrukturen zählen. Anschließend wurden die einzelnen Abteilungen der Schülerfirma präsentiert und ihre jeweiligen Aufgabenbereiche erklärt. Dazu zählen unter anderem die Geschäftsführung, die Finanzabteilung, die Marketingabteilung sowie die Technikabteilung. Besonders hervorgehoben wurde die Technikabteilung, da diese eine Live-Demonstration des Druckvorgangs eines T-Shirts durchführte. Die Anwesenden konnten dabei Schritt für Schritt beobachten, wie ein Textil vorbereitet, bedruckt und fertiggestellt wird. Diese Vorführung bot einen praxisnahen Einblick in den Produktionsprozess und verdeutlichte die technische Umsetzung der Geschaftsidee.

Ein weiterer zentraler Punkt der Hauptversammlung war die Wahl von zwei Rechnungsrevisoren. Diese übernehmen künftig die Aufgabe, die Einnahmen und Ausgaben der Schülerfirma zu überprüfen und somit für Transparenz und Ordnung im finanziellen Bereich zu sorgen. Die Wahl erfolgte ordnungsgemäß und einstimmig.

Zum Abschluss wurde Zeit für offene Gespräche und Fragen eingeplant. In welcher sich Anteilseigner und das Schülefrima- Team weiter austauschen und über zukünftige Projekte sprechen. Für Essen und Getränke war ebenfalls gesorgt: Insgesamt war die erste Hauptversammlung der Schülerfirma „Stoffwechsel" ein großer Erfolg. Sie ermöglichte einen umfassenden Überblick über die Struktur, Ziele und Arbeitsweise der Schülerfirma und bildete eine solide Grundlage für die weitere Zusammenarbeit und Entwicklung im Laufe des Schuljahres.

420 Teilnehmende beim Informatik-Biber

Preisträger und Preisträgerinnen zusammen mit Schulleiter Herr Müller.

Der Informatik-Biber ist ein bundesweiter Online-Wettbewerb, der jährlich im November stattfindet und sich an Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen richtet. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an Informatik zu wecken und informatisches Denken zu fördern. In abwechslungsreichen Aufgaben bearbeiten die Teilnehmenden knifflige Fragestellungen aus Bereichen wie Logik, Algorithmen, Mustererkennung und Problemlösen – ganz ohne Programmierkenntnisse vorauszusetzen. Dabei stehen das strukturierte Denken und kreative Lösungsstrategien im Mittelpunkt.

Am Hartmanni-Gymnasium Eppingen haben in diesem Schuljahr insgesamt 420 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen am Wettbewerb teilgenommen. Damit zeigte die Schulgemeinschaft erneut großes Interesse an informatischen Fragestellungen und digitaler Bildung.

Besonders erfreulich ist, dass 32 Teilnehmende einen 1. oder 2. Rang erreichen konnten. Diese hervorragenden Leistungen wurden mit einem kleinen Preis – einem Kartenspiel, einem USB-Stick oder einem Kugelschreiber – gewürdigt.

Text und Bild: Alexander Berchtold

Hartmanni-Gymnasium Eppingen auf dem Weg zur „Bewegten Schule“

Das Hartmanni-Gymnasium Eppingen hat einen wichtigen Schritt unternommen, um den Schulalltag seiner Schülerinnen und Schüler gesünder und lernförderlicher zu gestalten. Am Freitag, den 06.02., nahmen alle Kolleginnen und Kollegen am Nachmittag an einer Fortbildung teil, die im Zeichen der Bewegung im Schulalltag stand. Ziel ist es, „Bewegte Schule“ zu werden.

In der Fortbildung ging es vor allem um die Frage: Wie lässt sich mehr Bewegung in einen Schulalltag einbauen, der überwiegend im Sitzen stattfindet? Die Lehrkräfte probierten verschiedenste interaktive Bewegungsspiele aus, welche in jedem Fach als Bewegungspausen eingesetzt werden können.

„Bewegte Schule“ – was bedeutet das?

Das Zertifikat „Bewegte Schule“ zeichnet Schulen aus, die Bewegung nicht nur im Sportunterricht, sondern als festen Bestandteil ihres pädagogischen Konzepts verankern. Dazu gehören unter anderem:

  • Bewegungspausen im Fachunterricht
  • bewegtes Lernen bei verschiedenen Unterrichtsinhalten
  • ein bewegungsfreundlicher Schulweg
  • bewegte Pausen- und Pausengestaltung (Gestaltung des Schulhofs)
  • Kooperationen mit Eltern und externen Partnern zur Bewegungsförderung

Warum ist das wichtig?

Körperliche Aktivität fördert die motorische, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung junger Menschen. Sie kann die Aufmerksamkeit und Lernleistung verbessern, Stress reduzieren und das Unfallrisiko senken.

Doch die Realität zeigt: viele Schülerinnen und Schüler bewegen sich zu wenig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 60 Minuten körperliche Aktivität pro Tag. Aktuelle Ergebnisse der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts belegen, dass diese Empfehlung in Deutschland nur von etwa 7 % der Mädchen und 16 % der Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren erreicht wird.

Das Hartmanni-Gymnasium plant deshalb, Bewegung systematisch in den Schulalltag zu integrieren. Kleine aktive Einheiten, interaktive Spiele, rhythmische Übungen oder neuartige Unterrichtsformen sollen helfen, lange Sitzzeiten aufzubrechen und Lernprozesse zu unterstützen.

Schulleitung und Lehrkräfte sind überzeugt: Ein bewegter Schulalltag fördert nicht nur die Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf Motivation, Konzentration und das Schulklima aus. Der Schulweg, Pausen und der Unterricht selbst können so zu wichtigen Bausteinen einer gesunden Lebensweise werden.

Mit dem Schritt zur „Bewegten Schule“ möchte das Hartmanni-Gymnasium Eppingen ein Zeichen setzen – für mehr Bewegung, mehr Gesundheit und mehr Lernerfolg im Schulalltag.

MINT‑AG beim Robotik‑Wettbewerb

Die Schüler präsentieren stolz ihre Urkunden.

Mit viel Neugier, Ehrgeiz und Teamgeist nahm unsere MINT‑AG am 22. Januar 2026 am landesweiten Robotik‑Wettbewerb VEX IQ in Stuttgart teil. Wochenlang hatten die Schülerinnen und Schüler an ihren Robotern konstruiert, programmiert und immer wieder verbessert. Selbst am Wettbewerbstag wurde noch bis zur letzten Sekunde getüftelt – mit sichtbarem Erfolg: Unter 14 Teams erreichten unsere Gruppen hervorragende 4. und 8. Plätze.

Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis, da viele der anderen Mannschaften bereits seit Jahren an Robotik‑Wettbewerben teilnehmen und über deutlich mehr Erfahrung verfügen. Umso größer war die Freude, als sich zeigte, wie souverän und ideenreich unsere Teams ihre Roboter ins Rennen schickten.

Der Wettbewerb VEX IQ verbindet Technik, Programmierung und logisches Denken auf spielerische Weise und fordert zugleich Teamarbeit, Ausdauer und Kreativität. Genau diese Begeisterung und den Zusammenhalt konnte man unseren Schülerinnen und Schülern während des gesamten Tages anmerken.

Wir gratulieren unserer MINT‑AG herzlich zu diesem großartigen Erfolg und sind sehr stolz auf das Engagement, die Begeisterung und das Können aller Beteiligten. 🤖✨