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Frankreich Austausch mit Jaunay-Clan

Schüleraustausch vom 24. November bis 1. Dezember 2011

Vom 24.11. bis 1.12. 2011 fand der alljährliche Austausch zwischen Schülern des Hartmanni-Gymnasiums und des Lycée Pilote Innovant International aus Jaunay-Clan statt – mit je 21 Jugendlichen aus beiden Ländern. Diesmal stand der Besuch der Franzosen in Eppingen auf dem Programm. Es sollte eine Woche mit intensiven Begegnungen, spannenden Projekten und kulturellen Highlights werden.

Besondere Attraktivität genießen bei den Franzosen stets die deutschen Weihnachtsmärkte, mit deren Besuch unser Programm begann und endete. Trotz kalter Witterung stieß die Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Bad Wimpfen auf große Begeisterung bei den Schülern, so dass auch in Heidelberg und am letzten Tag in Heilbronn Zeit hierfür eingeräumt wurde.

Den Mittelpunkt der Aktivitäten aber stellte wie bei jedem Besuch der französischen Gastschüler das gemeinsame schulische Projekt dar. In Absprache mit den französischen Kollegen hatte man sich auf das Thema "Licht" geeinigt. Die von Frau Dr. Nürnberg erarbeitete Einheit zu "Licht und Herbstblätter" wurde von den Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse aufgenommen. Nach einer theoretischen Einführung wurde in deutsch-französischen Gruppen das Phänomen der Herbstfärbung praktisch untersucht und die Ergebnisse anschließend zweisprachig präsentiert.

Ein weiterer Aspekt des "Lichts" wurde im Fach Kunst behandelt. Unter der Anleitung von Frau Böhm schufen einzelne Schülergruppen Kirchenfenster aus Papier, deren farbige Leuchtkraft an den Schulfenstern sehr schön zur Geltung kam. Inspiriert wurde dieses kreative Projekt durch die vorangegangene Stadtführung in Heidelberg, bei der die Glasfenster der Heiliggeistkirche im Mittelpunkt standen. Dass ein Besuch des Schlosses zum Pflichtprogramm in Heidelberg gehörte, versteht sich von selbst.

Hervorzuheben ist wieder einmal, dass sich Deutsche und Franzosen ausgesprochen gut verstanden, zahlreiche Freundschaften geknüpft wurden und alle sich auf den Besuch in Jaunay-Clan im Mai 2012 freuen.
Conny Herrmann-Barabas

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Austausch der Klassenstufen 9 und 10 mit Schülern aus Jaunay-Clan (Frankreich)

Endlich konnten wir - 22 Schüler und Schülerinnen aus Eppingen – unsere Austauschpartner in Jaunay-Clan bei Poitiers besuchen und uns auf eine spannende Woche mit ihnen freuen: Vom 13. bis 20. Mai 2011 fand der zweite Teil unseres Austausches und damit die ersehnte Wiederbegegnung in Frankreich statt.

Nach rund 8-stündiger Zugfahrt (ganz ohne Zwischenfälle – trotz Freitag den 13.) wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen, mit denen wir das bevorstehende Wochenende gemeinsam verbrachten.

Am Montag Vormittag begleiteten wir unsere Austauschpartner in ihren planmäßigen Unterricht, nach dem Mittagessen in der Schulkantine fuhren alle deutschen Gäste zu einer Stadtführung und anschließendem Stadtbummel nach Poitiers.

Gleich am nächsten Tag bekamen wir einen Einblick in den anstrengenden Schulalltag der französischen Schüler, der um 8.20 begann und um 17.20 endete, nur unterbrochen durch eine etwa 90 minütige Mittagspause zum Essen und Ausruhen. Bedingt durch das freundliche Sommerwetter konnten die Schüler aus Deutschland aber die ein oder andere Freistunde auf der Wiese des Schulgeländes genießen.

Am Mittwoch stand der Besuch des Futuroscope auf unserem Plan, eine Art Freizeitpark, der sich direkt neben der Schule befindet und dessen futuristisch anmutende Kinos mit einzigartigen Technologien ausgestattet sind.

Ein gemeinsamer Ausflug mit unseren Austauschschülern an den Strand von Chatelaillon und anschließend nach La Rochelle rundete am letzten Tag das Programm ab. Wieder sorgte das Wetter für einen wunderschönen Tag. Am Abend fand der lang ersehnte Schulball statt, bei dem wir nochmals zusammen tanzten und Spaß hatten.

Früh am Freitagmorgen verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Gastfamilien und Austauschpartnern mit dem Vorsatz, weiterhin in Kontakt zu bleiben.
Zofia Kruschyna (Klasse 10c)

Austausch der Klassenstufe 9 und 10 mit Schülern aus Poitiers (Frankreich) am 10.-16. Dezember 2010

Gruppenbild

Durch die schlechten Wetterbedingungen kamen die Franzosen endlich mit einem Tag Verspätung am 10. Dezember am Eppinger Bahnhof an (es kamen schon Zweifel auf, dass sie überhaupt nicht mehr kommen). Zwanzig deutsche Schüler warteten schon total gespannt und konnten die darauffolgende Woche, die leider um ein Tag verkürzt werden musste kaum erwarten. Diese Begegnung sollte natürlich nicht nur erlebnisreich und spannend sein, sondern auch unsere französischen Sprachkenntnisse verbessern.

Unser erster Programmpunkt, der Besuch des Weihnachtsmarktes am Freitag in Bad Wimpfen fiel somit aus. Nun stand auch schon das Wochenende bevor, jeder konnte selbst etwas mit seinem Austauschpartner unternehmen. Am Montag ging es dann mit dem Zug nach Heidelberg. Dort wurde uns das Heidelberger Schloss während einer interessanten Führung vorgestellt . Nach dem Besuch des Studentenkarzers in der Heidelberger Altstadt, blieb noch Zeit für einen Bummel in die Stadt und über den Weihnachtsmarkt. Am Abend unternahmen wir immer etwas zusammen, was dazu führte, dass wir uns alle, trotz der Sprachunterschiede, gut verstanden und zahlreiche Freundschaften geschlossen wurden.

Um unsere Schule kennenzulernen, nahmen unsere französischen Partnerschüler am nächsten Morgen in den ersten zwei Stunden planmäßig am Unterricht teil . Im Anschluss daran führte Herr Schwörer mit einem Teil der Schüler ein interessantes Physikprojekt durch, während der andere Teil einen Film mit Frau Hermann- Barabas anschaute. Nach dem Mittagessen in der Mensa ging es dann am Nachmittag mit einem Kunstprojekt in der Aula weiter, das von Frau Böhm geleitet wurde.

Mittwochs stand eine Führung in Karlsruhe mit anschließendem Besuch der Kletterhalle auf dem Plan. So spazierten wir am Morgen in der Kälte durch Karlsruhe. Nach der Stadtführung gab es natürlich ein bisschen Zeit zum shoppen, was erheblich unsere Stimmung steigen ließ. Schließlich nahmen die meisten SchülerInnen begeistert das Angebot der Kletterhalle wahr.

Am Donnerstag vormittag begleiteten uns unsere Austauschpartner in den Unterricht, um nochmals einen Einblick in den Schulalltag zu bekommen . Mit vielen traurigen Gesichtern und ein paar Tränen mussten wir uns am Abend von unseren französischen Gästen trennen. Dadurch wurde deutlich, wie Jugendliche zweier Nationen in nur einer Woche zusammenwachsen können. Es war eine sehr gelungene Woche in Deutschland, umso mehr freuen wir uns alle auf den Gegenbesuch im Mai 2011 in Frankreich. Wir können es kaum erwarten, uns wieder zu sehen und eine erlebnisreiche Woche zusammen zu erleben.

Internationale Woche

Die internationale Woche, die jedes Jahr von dem in Jaunay-Clan gelegenen Lycee Pilote Innovant International, einer internationalen Pilotschule also, organisiert wird fand dieses Jahr vom 9. bis zum 16. März statt. Aus über 10 Ländern waren Delegationen angereist, um an diesem Projekt teilzunehmen und natürlich auch um die Möglichkeit zu bekommen, Land, Leute und vor allem die Sprache besser kennen zu lernen und mit den anderen Delegationen, aber vor allem mit den Franzosen in Kontakt zu treten. Diese bewiesen eine große Freundlichkeit und Gastfreundschaft, denn alle Teilnehmer waren in Gastfamilien untergebracht und wurden nicht nur dort herzlich willkommen geheißen, sondern auch im Unterricht in der Schule. Im Folgenden berichtet nun die Eppinger Delegation über den Verlauf der Internationalen Woche und freut sich schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr!

Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht über die einzelnen Tage in Frankreich.

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Schüleraustausch vom 15-23. 10. 2009

Seit nunmehr vierzehn Jahren organisiert das Hartmanni-Gymnasium Eppingen unter der Leitung von Frau Herrmann-Barabas einen Schüleraustausch mit dem Lycée Pilote Innovant in Jaunay-Clan bei Poitiers. Das Lycée Pilote liegt auf dem "Parc du Futuroscope", einem Themenpark der sich mit allen Formen der Bilddarstellung beschäftigt - vom realistischen 3D-Kino bis zur 360 Grad-Großprojektionen, die den Zuschauer in ihren Bann ziehen.

Auch die Form des Gebäudes erinnert eher an ein Flugzeug aus Stahl und Glas als an eine Schule. Der ungewöhnliche Rahmen entspricht dem Anspruch der Pilotschule, die Schüler möglichst intensiv auf die modernen technologischen Anforderungen des Berufslebens vorzubereiten. Dazu gehört auch eine pädagogische Hinführung zur Selbstständigkeit und zur Teamarbeit. So stehen 10% der Unterrichtszeit Projekten zur Verfügung, die von den Schülern zum Schuljahresbeginn zusammen mit den Lehrern vorgeschlagen und in Teamarbeit realisiert werden. Feste Unterrichtszeiten stehen außerdem für die "BAS", d.h. Projekte zum "Fördern und Fordern" zur Verfügung. Angebotene Themen sind z. B. "Ideen und Fortschritte im 19. Jahrhundert", der "Nobelpreis für Physik und Chemie 2009" oder "Im Brennpunkt: die europäische Einigung und der Vertrag von Lissabon". Die Schüler aus Eppingen konnten sich durch die Teilnahme an einem bilingualen Physikprojekt zum Thema "Gezeiten", und an drei selbst gewählten BAS Themen vom innovativen Charakter der Schule selbst überzeugen. (Zitat: "Warum haben wir eigentlich so etwas nicht?")

Der Austausch in diesem Jahr ermöglichte den Schülern und ihren beiden Begleitlehrerinnen Frau Ruff und Frau Herrmann-Barabas, nicht nur Kontakte zu ihren französischen Korrespondenten, sondern auch zu Schülern und Kollegen aus England, Polen, der Slowakei und China. In gemeinsamen Unterrichtsstunden mit den chinesischen und slowakischen Gastschülern mit französisch als Unterrichtssprache bekamen die Schüler erste Einblicke in die Lebenswelt des Anderen. Natürlich standen Poitiers, die "Stadt der hundert Kirchtürme" mit seiner berühmten romanischen Kirche "Notre Dame la Grande", sowie der Besuch des Futuroscope und ein Ausflug nach Châtelaillon und La Rochelle auf dem Programm.

Besonders erfreulich war für die deutsche Gruppe, dass sie u.a. von fünf Schülerinnen und Schülern aus dem Hartmanni- Gymnasium Eppingen am LP2I begrüßt wurden, die im Rahmen des Brigitte- Sauzay-Programms bereits seit dem 11. September bei ihren Korrespondenten in Frankreich wohnen und am Unterrricht des LP2I teilnehmen. Der zweimonatige Aufenthalt der Franzosen in Deutschland hatte schon vor den Sommerferien 2009 stattgefunden. Die deutschen Schüler und Lehrer freuen sich schon auf den Besuch des Weihnachtsmarktes im Rahmen des Rücktausches vom 10.12.-17.12. 09.

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